Microsoft: Surface Mini kommt - Ballmer-Nachfolger erst 2014

  • 18122013
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    © microsoft.com

    Nach der Vorstellung der aktuellen Surface-Generation ist es still um die Tablets aus dem Hause Microsoft geworden. Dabei hatte man ursprünglich erwartet, dass die Redmonder noch ein drittes Modell in petto haben, das als Surface Mini mit einem 8-Zoll-Display in den Handel kommen sollte. Jetzt gibt es erstmals seit Wochen wieder ein Lebenszeichen des Projekts. Mitarbeiter von Microsoft sollen gegenüber chinesischen Medien neue Details verraten haben.

    Tablet mit Gestensteuerung

    Für potenzielle Käufer sind dies durchaus gute Nachrichten, da bestätigt wird, dass Microsoft das Surface Mini noch nicht eingestellt hat. Tatsächlich plant man das Gerät als Konkurrenten für Tablets wie das Acer Iconia W3 oder das Dell Venue 8 Pro, die zwar kompakt sind, aber unter einem vollwertigen Windows laufen. Das Microsoft-Tablet soll deshalb mit einem Intel-Chip der Baytrail-Generation arbeiten. Ob es preislich mit diesen Modellen konkurrieren wird, bleibt abzuwarten. Die Bestückung mit einem Full HD-Display spricht zumindest dafür, dass Microsoft hier besser betuchte Käufer ins Visier nimmt.

    Als günstigere Alternative könnte allerdings auch eine ARM-Version erscheinen, die unter Windows RT laufen würde. Interessant ist, dass zu den technischen Features auch Kinect-Hardware gehören soll. In welcher Form diese beim Surface Mini genau eine Rolle spielt, ist nicht klar. In den chinesischen Quellen ist aber von der Unterstützung von "Air Gestures" die Rede, also Handgesten, die in der Luft ausgeführt werden. Sollte dies der Fall sein, könnte das Surface Mini ein bisher ungenutztes Bedienkonzept einführen. Vor nächstem Jahr ist mit der Vorstellung aber nicht mehr zu rechnen.

    Ballmer-Nachfolge wird nächstes Jahr entschieden

    Etwas mehr Zeit braucht Microsoft außerdem für die Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden CEO Steve Ballmer. Ursprünglich hatte man gehofft, den Chefposten schon vor dem Jahreswechsel neu besetzen zu können, jetzt hat man diese Entscheidung aber auch offiziell auf Anfang nächsten Jahres verschoben. Grund dürfte das aufwendige Auswahlverfahren sein.

    Das mit der Suche beauftragte Gremium hatte ursprünglich gut 100 Manager als potenzielle Kandidaten ausgemacht und den Kreis mittlerweile auf 20 eingegrenzt, mit denen Verhandlungen geführt werden. Einige als Favoriten gehandelte Manager haben mittlerweile abgesagt, darunter auch der aktuelle Ford-Chef Alan Mulally und der gerade erst in den vergangenen Tagen zum CEO aufgestiegene Qualcomm-Manager Steve Mollendorf.

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