MWC: Asus stellt PadFone und neue Transformer-Modelle vor

  • 27022012
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    © asus.com

    Asus hat auf dem Mobile World Congress das Geheimnis um die in der Entwicklung befindlichen Tablets gelüftet. Vorgestellt wurden neben dem PadFone, das bereits letzte Woche mit einem Teaser-Video angekündigt wurde, auch zwei neue Transformer-Modelle, die als Transformer Pad 300 und Transformer Pad Infinity präsentiert wurden.

    Wie das im vergangenen Jahr vorgestellte Transformer Prime basieren sie auf Nvidias Quad-Core-Chipsatz Tegra 3.

    Konkurrenz für das Prime

    Das Transformer Pad Infinity hat seinen ersten Auftritt schon vergangenen Monat auf der CES absolviert. Asus hatte den Tablet-Netbook-Hybriden dort ausgestellt, aber keine Informationen zur Ausstattung bekannt gegeben. Nun ist klar, dass es sich um eine schnellere Version des Transformer Prime handelt, die ebenfalls auf dem Tegra 3-Chipsatz basiert, dessen Taktrate aber um 300 MHz auf 1,6 GHz erhöht wurde. Das gilt allerdings nur für die WLAN-Version, die ebenfalls angekündigten LTE- und 3G-Modelle des Infinity Asus Transformer Pad 300werden stattdessen mit einem 1,5-GHz-Zweikernprozessor ausgeliefert. Abseits davon unterscheiden sich die Infinity-Varianten nicht. 

    Jede Version verfügt über ein 10.1-Zoll-Display mit 1.920 x 1.200 Pixeln, 16, 32 oder 64 GB internen Speicher und eine 8-Megapixel-Kamera. Die Akkulaufzeit gibt Asus mit 10 Stunden an, wird das optionale Tastatur-Dock angeschlossen, soll man bis zu 16 Stunden arbeiten können. Das Transformer Pad 300 schlägt in die gleiche Kerbe, wird sich aber an eine etwas preisbewusstere Kundschaft richten. Das Datenblatt verrät das allerdings nicht. Das Tablet ist ebenfalls mit einem Tegra 3-Chipsatz ausgestattet und verfügt über 1 GB Arbeitsspeicher. Der interne Speicher ist auf 16 GB bemessen. Gegenüber dem Transformer Pad Infinity müssen lediglich beim Display Abstriche gemacht werden, das beim Pad 300 mit 1.280 x 800 Pixeln auflöst. Außerdem wird es keine Version mit UMTS geben.

    Handy, Tablet und Netbook in einem

    Das letzte Gerät, das Asus bislang gezeigt hat, ist das PadFone, das es nach seinem Auftritt auf der CES zur Serienreife geschafft hat. Erstmals macht Asus deshalb auch Angaben zur Ausstattung. Das Smartphone besitzt ein 4,3 Zoll großes IPS-Display mit qHD-Auflösung. Als Taktgeber fungiert einAsus Padfone 1,5-GHz-Zweikernprozessor, der zusammen mit 1 GB RAM für eine überzeugende Performance sorgen soll. Hinzu kommen 16, 32 oder 64 GB interner Speicher, eine 8-Megapixel-Kamera, GPS, WLAN und HSPA+. Die Akkukapazität wird vom Hersteller mit etwa 1.500 mAh angegeben.

    Kauft man das Tablet-Dock und das Tastatur-Dock dazu, steigt die Kapazität um das Neunfache. Da es sich mit einem Netbook oder 10-Zoll-Tablet schlecht telefonieren lässt, hat sich Asus etwas Besonderes einfallen lassen: Das PadFone wird sich über einen Stift bedienen lassen, der gleichzeitig als Bluetooth-Headset fungiert. Steckt das Telefon im Tablet-Dock, können Gespräche so wie gewohnt geführt werden. Einen Preis für das Smartphone samt Zubehör hat Asus noch nicht verraten, spätestens ab April soll die Kombi aber beim Händler zu finden sein.

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