Asus Transformer Prime - Markenrechtsklage von Hasbro

  • 23122011
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    © asus.com

    Der taiwanesische IT-Hersteller Asus sieht sich mit einer Klage des Spielzeugherstellers Hasbro gegen sein aktuellstes Tablet Eee Pad Transformer Prime konfrontiert. Hasbro hält die internationalen Rechte am Markennamen "Transformers" - für Spielzeug, Filme, TV-Serien und Computer-Games mit dem Roboter-Protagonisten "Optimus Prime".

    Die Integration des Zusatzes "Prime" in den Tablet-Namen überschritt jetzt offensichtlich eine Toleranzgrenze Hasbros, nachdem Asus bereits das Vorgänger-Modell als Eee Pad Transformer vermarktete.

    Prozess-Prognose: Lizenzvereinbarung und Image-Synergien

    Hasbro forderte jetzt vor einem kalifornischen Bundesgericht Schadensersatz und ein sofortiges Verkaufsverbot für das Eee Pad Transformer Prime, das in den USA bereits von Amazon und einigen anderen Einzelhändlern verkauft wird. Ob Hasbro sich mit seiner Klage durchsetzen kann, bleibt vorerst offen - Markenrechte gelten normalerweise nur für eine bestimmte Produktkategorie, so dass beispielsweise die US-amerikanischen Marken "Delta Faucets" und "Delta Airlines" koexistieren können.

    Hasbro wird wahrscheinlich geltend machen, dass seine "Transformer"-Marke rapide wächst und verschiedene Segmente umfasst, so dass ihr Name - inklusive der von Hasbro gehaltenen Markenbezeichnung "Transformer Prime" - für eine größere Bandbreite von Produkten geschützt werden muss. Als nicht unwahrscheinlich gilt, dass der Rechtsstreit am Ende auf einen Vergleich hinausläuft, als dessen Resultat Asus Lizenzgebühren an Hasbro zahlt. Im Hinblick auf Markenimage-Synergien könnten von einem solchen Deal durchaus beide Unternehmen profitieren.

    Eee Pad Transformer Prime - flexibles Kraftpaket mit Quadcore-CPU

    Das Bindeglied zwischen der Game-Figur "Optimus Prime" und dem Eee Pad Transformer Prime ist ihre enorme Wandungsfähigkeit - der Roboter verwandelt sich bei Bedarf in einen Kampfplattform oder einen Truck, das Tablet kann mit einer Hardware-Tastatur verbunden werden und bietet dann das Aussehen und den Anwendungs-Komfort eines Notebooks. Gleichzeitig ist das Eee Pad Transformer Prime eines der ersten Notebooks mit einer Tegra-3-Quadcore-CPU.

    Dabei ist das mobile Kraftpaket sogar noch etwas dünner als das iPad. Das 10,1-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln, als Betriebssystem ist vorerst Android 3.2 ("Honeycomb") an Bord. Der deutsche Marktstart des Eee Pad Transformer Prime wird für Januar 2012 erwartet. Die 64-Gigabyte-Version kostet ohne Tastaturdock 599 Euro, für den Erwerb des Keyboards werden nochmals 159 Euro fällig. Die 32-Gigabyte-Ausführung gibt es ebenfalls für knapp 600 Euro, dann jedoch inklusive Tastatur.

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