Asus stellt Eee Pad Transformer Prime offiziell vor

  • 09112011
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    © asus.com

    Heute Morgen hat Asus das erste Tablet mit Nvidias Tegra 3-Prozessor vorgestellt. Das Eee Pad Transformer Prime ist damit gleichzeitig das erste Quad-Core-Gerät mit Android-Betriebssystem. Damit enden die Besonderheiten des Transformer-Nachfolgers allerdings noch nicht. Asus verkauft ein zum Tablet passendes Tastaturdock, das zum einen die Akkulaufzeit verlängert und das Gerät zum anderen in ein leistungsfähiges Netbook verwandelt. Gesteuert werden kann dann auch via Touchpad oder Maus.

    Ordentliche Ausstattung

    An das Tablet selbst könnte diese allerdings nur über Bluetooth angeschlossen werden, da Asus auf einen USB-Port verzichtet hat. Als Anschlüsse stehen lediglich ein microHDMI- und ein Kopfhörerausgang zur Verfügung. Davon abgesehen gibt es einen microSD-Slot, der für Speicherkarten genutzt werden kann. Ob diese angesichts des üppigen, je nach Version 32 oder 64 GB großen internen Speichers nötig werden, liegt im Ermessen des Nutzers.

    Abseits der ungewöhnlichen Entscheidung, den USB-Port der Dockingstation vorzubehalten, kann das Eee Pad Transformer Prime als eines der leistungsstärksten aktuellen Tablets gelten. Die vier Kerne des Prozessors sind auf 1,5 GHz getaktet, der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 1 GB und das Display setzt auf die besonders blickwinkelstabile IPS+-Technologie. Die Auflösung des 10-Zoll-Touchscreens beträgt 1.280 x 800 Pixel. In der Aluminiumhülle des Transformer Prime steckt außerdem eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine 1,2-Megapixel-Frontkamera, die vor allem für Videotelefonate geeignet ist.

    Unterhaltsam und produktiv

    Asus will das Prime nicht nur als Multimediatalent, sondern auch als Arbeitsgerät verstanden wissen. Um das zu bekräftigen, gehört zur Softwareausstattung eine Office Suite, die es ermöglicht, unterwegs Texte, Tabellen und Präsentationen zu bearbeiten. Ob Android als Betriebssystem für diesen Anspruch die richtige Wahl ist, muss sich erst noch zeigen.

    Mit Akkulaufzeiten von zwölf beziehungsweise 18 Stunden am Dock dürfte das Transformer Prime aber auch bei Ultrabook-Anhängern auf Interesse stoßen. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 499 Euro für die 32 GB- und 599 Euro für die 64 GB-Variante stellt es zumindest preislich eine Alternative dar.


    Lasslo Franke  
    Autor:
    Lasslo Franke
    Datum:
    09.11.2011
    Tags:
    Netbook, Tablets mit Android, Neue Tablets, Asus Eee Pad Transformer Prime, Dockingstation

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