Samsung Galaxy S7 wieder wasserdicht und mit microSD-Slot?

  • 06012016
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    Für das Galaxy S6 hat Samsung ungewohnt viel Kritik einstecken müssen. Zu viele geliebte Features früherer Spitzenmodelle wurden von den Koreanern bei der Entwicklung geopfert. Unerwartet schwache Verkäufe waren die Folge und haben nun ein Umdenken ausgelöst. Vieles, was beim Vorgänger kritisiert wurde, will man laut Insider-Informationen beim Galaxy S7 besser machen.

    Gerüchte zu den Fähigkeiten des kommenden Flaggschiffs gab es in letzter Zeit viele - und diese haben sich teilweise widersprochen. So auch im aktuellen Fall. War kürzlich noch davon die Rede, Samsung werde das Galaxy S7 in drei Versionen in den Handel bringen, geht man nun nur noch von zwei Modellen aus.

    5,7 Zoll-Gerät angeblich verworfen

    Glaubwürdigkeit erhält diese These durch die Quelle: Hinter den jüngsten Enthüllungen steckt der Blogger Evan Blass, der als gut vernetzt gilt und auf seinem Twitter-Account "evleaks" über Jahre zuverlässige Informationen zu in der Entwicklung befindlichen Geräten veröffentlicht hat.

    Evleaks Galaxy S7

    Laut Blass will Samsung das Galaxy S7 in einer Variante mit 5,1 und einer mit 5,5 Zoll Displaydiagonale in den Handel bringen. Eine ebenfalls geplante 5,7 Zoll messende Version wurde als zu groß befunden.

    AMOLED und QHD bleiben, Always-on kommt hinzu

    Während das kleinere Modell ein normales AMOLED-Display haben wird, soll die große Ausgabe über die vom Galaxy S6 Edge bekannten abgerundeten Ränder verfügen. Die Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln will Samsung beibehalten, plant jedoch ein neues "Always-on"-Feature, mit dem Nutzer bestimmte Informationen auch sehen können, wenn das Gerät im Standby ist. Diese Funktion soll den Akkuverbrauch pro Stunde um nur etwa ein Prozent erhöhen und auch wegen größerer Energiespeicher kaum ins Gewicht fallen. Laut Blass werden dem 5,1-Zoll-Modell 3.000 mAh, dem Galaxy S7 Edge sogar 3.600 mAh zur Verfügung stehen. Die Ladezeiten sollen nichtsdestotrotz bei nur knapp zwei Stunden liegen.

    microSD-Slot kehrt zurück

    Neben dem als zu klein empfundenen Akku beseitigt der koreanische Hersteller noch mindestens zwei weitere Kritikpunkte am Vorgänger. So soll der microSD-Einschub zurückkehren und der Kamerahöcker auf der Rückseite der Vergangenheit angehören, obwohl sich das Design des Galaxy S7 Blass zufolge nicht grundlegend verändern wird. Dafür müssen die Käufer mit einer geringeren Kamera-Auflösung auskommen. Diese soll bei 12 Megapixeln liegen. Des Weiteren wird Samsung eine f/1.7-Blende verbauen. Reichlich Speicherplatz sollen die Geräte den Informationen zufolge auch ohne Speicherkarte haben. Blass spricht von Modellen mit 32 oder 64 GB.

    Eine Rückkehr prophezeit der Blogger außerdem dem Staub- und Wasserschutz nach IP67-Zertifizierung, den Samsung beim Galaxy S5 eingeführt, beim S6 aber wieder fallen lassen hatte. Die Smartphones sollen auch in anderen Belangen auf der Höhe der Zeit sein. So ist in früheren Gerüchten vom Einsatz des neuen Snapdragon 820 als Hauptprozessor und 4 GB Arbeitsspeicher die Rede. In einigen Regionen soll alternativ der von Samsung entwickelte Exynos 8890 Verwendung finden. Die Präsentation des Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge will Samsung voraussichtlich Ende Februar auf dem Mobile World Congress abhalten.

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