Messenger: WhatsApp macht Abo-Bezahlung für Freunde möglich

  • 31012014
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    © whatsapp.com

    WhatsApp Inc., die Macher der gleichnamigen App, werden in Kürze ein neues Update für ihren Messenger anbieten, der das Programm gleich in mehrfacher Hinsicht attraktiver machen soll. Zum einen wird es Nutzern künftig möglich sein, Freunden die Abokosten zu spendieren, zum anderen sollen neue Einstellungen für mehr Privatsphäre sorgen. Für Android ist zumindest ein Teil dieser Funktionen bereits zu haben.

    Als WhatsApp vor gut einem Jahr damit begann, Gebühren von Android-Nutzern zu verlangen, war der Ärger groß. Nicht etwa, weil die Kosten übermäßig hoch ausfallen würden, sondern weil viele keine Möglichkeit hatten, für das nur 89 Cent günstige Jahresabo zu zahlen. Als Zahloptionen steht lediglich die Abrechnung über Kreditkarte oder Paypal zur Wahl. Daran wird sich in naher Zukunft wohl nichts ändern, ein Abo zu erhalten wird mit dem kommenden Update dennoch einfacher.

    Aboübernahme in den Zahlungsoptionen möglich

    Zahlen können künftig auch Freunde über ihren Account. Die neue Funktion ist in den App-Einstellungen versteckt. Öffnet man hier den Punkt "Zahlungsinfo" und "Zahlungsoptionen" taucht dort die Option "Für Freunde bezahlen" auf. Anschließend muss man nur noch angeben, für welchen Zeitraum man die Rechnung übernehmen will und welche Handynummer das frische Abo geschenkt bekommen soll. Zur Auswahl stehen das Jahresabo für 89 Cent, ein Dreijahresabonnement für 2,40 Euro und ein Zugang für fünf Jahre, für den WhatsApp 3,34 Euro berechnet.

    Im Gogle Play Store ist die neue Version noch nicht zu finden, kann aber über die Webseite des Herstellers heruntergeladen und anschließend manuell installiert werden. Dafür müssen auf dem Smartphone Apps aus fremden Quellen zugelassen werden, was in den Sicherheitseinstellungen von Android möglich ist. Bis das Update auch für Google Play angeboten wird, dürfte es nicht mehr lange dauern.

    iOS-Beta verspricht mehr Privatsphäre

    Interessant ist außerdem, dass WhatsApp offenbar auch an verbesserten Privatsphäre-Einstellungen arbeitet. Diese sind in einer Beta-Version der iOS-App aufgetaucht und erlauben es beispielsweise, nur noch bestimmten Kontakten zu zeigen, wann man zuletzt online war. Gleiches gilt für das WhatsApp-Profilbild und den Status, deren Sichtbarkeit darüber hinaus auch ganz deaktiviert werden kann. Wann diese neuen Funktionen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, ist noch nicht bekannt.

    Claudia Tourelle  
    Autor:
    Claudia Tourelle
    Datum:
    31.01.2014
    Tags:
    Google Android, Apple iOS, WhatsApp, Google Play Store, Messenger, App Update, Abogebühren

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