Microsoft setzt bei Windows Phone 7 künftig auf Innovation

  • 26012012
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    © microsoft.com

    Der Microsoft-Mitarbeiter Aaron Woodman, Leiter für mobile Kommunikation beim Redmonder Softwarekonzern, hat ein Interview auf der CES zum Anlass genommen, über die Zukunftspläne für Windows Phone aufzuklären. Microsoft habe die Kinderkrankheiten von Windows Phone 7 beseitigt. Nun sei es an der Zeit, sich um Innovationen zu kümmern, erklärte er. Dabei hat man vor allem den Mehrwert für die Nutzer im Blick.

    Innovationen mit Mehrwert

    Microsoft war zum Start von Windows Phone 7 auf dem Smartphone-Markt schon deutlich hinter iOS und Android zurückgefallen und sich dessen auch bewusst. Wie Woodman zugibt, habe man das vergangene Jahr vor allem damit zugebracht, Funktionslücken im System zu stopfen, um auf die Konkurrenten aufschließen zu können. Nach seiner Ansicht sei das mittlerweile weitestgehend geschafft und Microsoft hätte nun genügend Ressourcen frei, um sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen.

    Besonders interessant sind dabei laut Woodman Neuerungen wie NFC oder 3D-Displays. Welche man letztlich in Angriff nimmt, hänge dabei aber vor allem vom tatsächlichen Nutzwert ab. Es gehe Microsoft nicht darum, immer das erste Unternehmen zu sein, das eine Neuerung einführt, sondern darum, im Sinne der Nutzer das richtige zu tun. Gleichzeitig erklärte Woodman, dass die Kooperation mit Nokia die Entwicklungsprozesse beeinflusst. Da man nun wisse, welche neuen Technologien bei den Hardware-Herstellern tatsächlich auf Interesse stoßen, könne man Prioritäten setzen.

    Fokussierung auf Single-Core-CPUs bleibt

    Im Hinblick auf den Einsatz von Dual-Core-Prozessoren ist das schon geschehen. Nach Ansicht von Woodman sind diese momentan noch unnötig. Er verwies darauf, dass einige der ersten derart ausgestatteten Android-Smartphones keinerlei Vorteil aus dem zweiten Rechenkern gezogen haben.

    Microsoft will sich deshalb vorerst auf die Optimierung für einkernige Prozessoren konzentrieren. Man erreiche trotz eines einzelnen Rechenkerns eine bessere Performance als viele Dual-Core-Smartphones, ohne dafür die Balance zwischen Geschwindigkeit und Ressourcenbedarf aufgeben zu müssen, so Woodman.

    Claudia Tourelle  
    Autor:
    Claudia Tourelle
    Datum:
    26.01.2012
    Tags:
    Smartphones, Microsoft, Nokia, Windows Phone 7, Google Android, Marktanalyse

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