Schätzung: Nokia verkauft mehr als eine Million Lumias
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24012012
© nokia.comTrotz der Vorbehalte, die Branchenexperten in der Vergangenheit gegen die Partnerschaft von Microsoft und Nokia geäußert haben, scheint sich die Kooperation für beide Unternehmen auszuzahlen. Laut aktuellen Zahlen ist es den Partnern gelungen, über eine Million Lumia-Smartphones auszuliefern.
Ein möglicher Start des bisher nur für die USA angekündigten Lumia 900 könnte das Ergebnis noch einmal verbessern. Analysten glauben, dass Nokia damit das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen könnte.
Experten zeichnen positive Entwicklung
Allerdings handelt es sich bei den genannten Zahlen nur um Schätzungen. Nokia selbst äußert sich bislang nicht zum Erfolg seiner Windows Phone-Geräte. Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg hat deshalb insgesamt 22 Analysten nach ihrer Einschätzung befragt. Die Experten gehen demnach von Verkaufszahlen zwischen 800.000 und zwei Millionen Geräten aus, wobei nur zwei Analysten glauben, Nokia hätte weniger als eine Million Lumia-Smartphones abgesetzt. Im Schnitt werden die Verkaufszahlen auf 1,3 Millionen Geräte geschätzt.
Die Branchenbeobachter nehmen diese Zahlen als Anlass für einen positiven Ausblick. Sollte es Nokia gelingen, den aufgenommenen Schwung ins Jahr 2012 zu übertragen, könnte der finnische Handyhersteller neues Vertrauen aufbauen und sich so aus der Krise befreien. Nokias Marktanteil ist laut Bloomberg 2011 um 52 Prozent zurückgegangen.
Lumia 900 auch in Europa
Der Start des Lumia 900 in Europa könnte dem entgegenwirken. Bislang wurde das Windows Phone-Flaggschiff als LTE-Gerät nur für den amerikanischen Markt angekündigt, der Verkauf in Europa scheint dennoch geplant zu sein. Zumindest ist das Smartphone mittlerweile im Online-Sortiment des britischen Mobilfunkhändlers Carphone Warehouse aufgetaucht, wo es als ab Juni verfügbar gelistet wird.
Der deutsche Händler getgoods.de bietet das Lumia 900 ebenfalls an, nennt noch kein voraussichtliches Lieferdatum, dafür aber einen Preis. 990 Euro will man für das Windows-Smartphone haben. Ob diese Summe bis zum Marktstart tatsächlich aufrechterhalten werden kann, bleibt abzuwarten.
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