Analysten: Windows Phone wird iOS bis 2015 überholen
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23012012
© microsoft.comSpätestens seitdem Apple vergangenes Jahr Nokia als wichtigsten Hersteller von Smartphones vom Thron gestoßen hat, wird die Branche von Android und iOS dominiert. Laut Studien zweier Marktforschungsinstitute wird das aber nicht auf Dauer so bleiben. In einer aktuellen Prognose sieht man schwere Zeiten für Apple voraus. Großer Gewinner neben Android soll in Zukunft Windows Phone 7 sein.
Apps sind ausschlaggebend
Die Position des Marktführers traut man auf lange Sicht nur Googles Android zu. Den wichtigsten Beleg dafür sehen die Marktforscher im schnell wachsenden Ökosystem, das immer mehr Entwickler anzieht. Ein breites Angebot an Anwendungen bilde eine entscheidende Grundlage für den Erfolg eines Betriebssystems, so die Experten des Analyse-Unternehmens Ovum. Man müsse deshalb nur darauf achten, wohin es die Entwickler zieht, um zu sehen, wie sich der Markt entwickeln wird.
Hier zeichnet sich laut den Autoren der Ovum-Studie vor allem für Windows Phone 7 ein positiver Trend ab. Zwar hat das Betriebssystem im vergangenen Jahr mit einem geschätzten Marktanteil von 1,9 Prozent kaum Einfluss gewinnen können, die Zahl der verfügbaren Programme im Windows Marketplace steigt aber rasant. Die Entwickler habe man schon überzeugt, nun müssten genügend Kunden gefunden werden, lautet der Konsens der Ovum-Studie.
Marktanteile von Apple schrumpfen
Davon, dass dies gelingen wird, sind die Analysten von IHS iSupply überzeugt. Laut einer aktuellen Veröffentlichung der Marktforscher wird Windows Phone 7 seinen Marktanteil bis Ende des Jahres auf neun Prozent ausbauen und bis 2015 iOS vom zweiten Platz unter den Smartphone-Betriebssystemen verdrängen. Apple traut man in dieser Zeit kein Wachstum mehr zu.
Stattdessen wird sich der Marktanteil des iOS nach Ansicht der Forscher in den nächsten Jahren von derzeit 18 auf 16,6 Prozent verringern. Android hingegen soll auch weiterhin wachsen und 2015 einen Marktanteil von 58,1 Prozent erzielen. Andere Betriebssysteme müssen sich demnach mit einer Randexistenz zufriedengeben.
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