1&1: Flatrate mit Hindernissen
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25082010
Es klingt nach einem unschlagbaren Angebot, was 1&1 jetzt für Neukunden parat hält. Die Surf&Phone-Flat kommt mit einem unschlagbaren Preis daher.
Für günstige 19,99 Euro in den ersten zwei Jahren und einer Geschwindigkeit von 16.000 muss sich die Konkurrenz diesem unglaublichen Tarif wohl oder übel beugen. Allerdings gibt es einen kleinen Haken bei der Sache.
Die gebremste Flatrate
Die DSL 16.000 stehen dem Kunden nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Wird das monatliche Datenvolumen von 100 GB erreicht, drückt 1&1 auf die Geschwindigkeitsbremse. Von diesem Zeitpunkt an wird aus der DSL 16.000 von einem Moment auf den anderen eine DSL 1.000. Doch der Tarif trägt auch sonst nur eingeschränkt dazu bei, wirklich verlockend zu wirken. Das 1&1 WLAN-Modem gibt es nicht etwa umsonst, wie bei vielen anderen Tarifen oder Anbietern. Für das Gerät werden einmalig 49,99 Euro fällig.
Aufgepasst bei der Laufzeit
Alles in allem ist der Preis trotz der Einschränkungen ausgesprochen günstig. Und wer das Internet nicht für ausgiebige Datenaktionen nutzt, kann sogar die Vorteile des Tarifes genießen. Trotzdem ist Aufmerksamkeit geboten. Wer vergisst, den Vertrag rechtzeitig vor Ablauf der 24 Monate zu kündigen, muss den eigentlichen Preis zahlen. Und der ist mit 29,99 Euro um 50 Prozent höher als das subventionierte Angebot. Genau genommen ist der Begriff Flatrate bei dem 1&1-Tarif nur mit einem ausreichenden Maß an Toleranz tatsächlich als eine solche zu bezeichnen. Wenn man bedenkt, dass aus einer Bandbreite von DSL 16.000 ganz schnell eine DSL 1.000 wird, kann man das wohl nur mit ein wenig Fantasie als Flatrate bezeichnen.
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